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Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die Geschichte des Kleintierzuchtvereins H 17 erzählen. Vielleicht ist der Text ein wenig lang geworden, aber es ist interessant zu erfahren, wie alles begann und wie sich alles wandelte...
Am 15. Mai 1965 trafen sich die Zuchtfreunde Horst Brück, Hermann Damm, Friedrich Haas, Günter Kehr, Karl Mohr, Heinrich Neeb II, Otto Schomber und Wolgang Schomber aus Burkhardsfelden in der Gastwirtschaft Neeb, zur Gründung eines Kleintierzuchtvereins. Der 2. Vorsitzende des Kreisverbandes Armin Schön, Kreiszuchtwart Edgar Interthal und der 1. Vorsitzende Helmut Dünfelder aus Reiskirchen waren anwesend.
Es wurde folgender Vorstand gewählt:
1. Vorsitzender: Wolfgang Schomber
2. Vorsitzender: Friedrich Haas
1. Schriftführer: Horst Brück
1. Tätowierung und Zuchtbuch: Otto Schomber
1. Kassierer: Heinrich Neeb II
Der Jahresbeitrag wurde auf 8 DM festgelegt und 1/4jährig erhoben.
2 DM Eintrittsgeld und 0,25 DM Tätogeld pro Tier.
Die erste Arbeit, welche von dem neugegründeten Verein getan werden musste
war das tätowieren der Tiere. Dafür musste auch ein Tätowierkasten und Zuchtbuch angeschafft werden.
Die erste Ausstellung wurde am 29. Oktober 1966 im Saal Hinter mit 93 Kaninchen durchgeführt. Die Käfige wurden vom Daubringer Verein ausgeliehen.
Es war für die Besucher wirklich eine Freude an den langen Käfigreihen der Deutschen Riesen grau bis hin zu den Russen schwarz-weiß vorbeizugehen.
Man konnte sagen unsere erste Ausstellung in Burkhardsfelden war ein toller Erfolg. Auch heute möchten wir es nicht versäumen uns bei den Geschäftsleuten und Spendern zu bedanken, die zum Gelingen der Ausstellungen beigetragen haben.
Im Jahre 1967 wurde noch eine Geflügelabteilung angemeldet, welche einige Jahre später wieder abgemeldet wurde.
1968 beteiligte sich unser Verein erstmalig an einer Gemeinschaftsschau mit dem Giessener Verein H35. Diese Verbindung blieb über mehrere Jahre erhalten.
Heinrich Möbus wurde 1969 zum 1.Vorsitzenden gewählt.
Unser Verein begann langsam zu wachsen, es wurden die ersten Ausstellungskäfige gekauft, teils aus Spenden von Züchtern.
Die Käfigböden wurden von Heinrich Menz gefertigt und von den Mitgliedern verschraubt und gestrichen.
Im März 1970 bestand Zuchtfreund Wolfgang Schomber nach dreijähriger Ausbildung, mit Erfolg seine Preisrichterprüfung. So konnte er unsere Züchter beraten und wusste, wo man gute Zuchttiere bekam.
Die Ausstellungen von 1970-1975 fanden in der Garage des 1. Vorsitzenden Heinrich Möbus statt. Daneben war die Waschküche, wo anschließend gefeiert und auch Eierpfannkuchen gebacken wurde. Im Rückblick war dies eine schöne Zeit.
Ab 1976 wurden die Ausstellungen des H17 und H35 Giessen in der Sport- und Kulturhalle Burkhardsfelden veranstaltet. Dieses ermöglichte uns 1984 die Mittelhessische Rammlerschau durchzuführen.
Durch die Beschickung unserer Tiere auf Allgemeinen-, Kreis-, Landes-, und Bundesschauen, wurde der Verein H17 weit über die Grenzen Hessens bekannt.
1980 feierte der KZV H17 sein 15 Jähriges Bestehen in Form einer Grillparty auf dem alten Sportplatz Dautenberg.
Bei der Jahreshauptversammlung 1988 erhielt unser langjähriger Vorsitzender
Heinrich Möbus die Auszeichnung zum Ehrenvorsitzenden.
1989 wurde Wilfried Haas zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Unter seinem Vorsitz wurde 1990 der Kreiszüchterabend mit dem 25-jährigen Vereinsjubiläum in dieser Halle gefeiert. Dort wurden 8 Mitglieder mit der Silbernen Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.
1991 wurde ich (Friedhelm Nebeling) zum 1. Vorsitzenden gewählt, welches ich
bis heute begleite.
Es wurde das fortgeführt was meine Vorgänger bereits ins Leben gerufen hatten.
Der Verein hält jedes Jahr seine Lokalschau am 2. Wochenende im November ab. Winterwanderungen, Tagesausflüge mit dem Bus in Freizeitparks und Städtereisen, sowie Spanferkelessen wurden durchgeführt. Es wurden Vereins Shirts angeschafft, um auf Ausstellungen und anderen Veranstaltungen als Gemeinschaft aufzutreten und unseren Verein zu repräsentieren.
Die Jugendarbeit konnte sich auch sehen lassen, denn unsere Jugend war auf Kreis-, Landes- und Bundesebene sehr erfolgreich. Die errungenen Pokale wurden bei unserer Lokalschau stolz von unseren Jugendlichen präsentiert.
Es wurde gezeltet, Fahrradtouren und vieles mehr mit ihnen unternommen. Unsere Jugendleiterin Luise Brück bekommt heute die Silberne Jugendnadel vom Landesverband für ihr Angagement.
Nun möchte ich noch über einige unsere Erfolge von unseren Züchtern berichten.
- Wilfried Haas wurde 1997 Deutscher Meister.
Alle anderen Titel aufzuzählen würde den heutigen Abend sprengen.
- Sabrina Balser wurde 2003 Deutsche Jugend-Meister und
Vize Europameister in Wales.
Landesjugendmeister und Kreismeister fast jedes Jahr.
Ab diesem Jahr muss sie sich bei den Altzüchtern durchsetzen.
- Elke und Alwin Balser errangen viele hohe Preise bei Kreis,- Landes,- Bundes- und Clubschauen.
- Siegfried Kühn aus Hörselgau in Thüringen wurde sogar Europachampion bei der Europaschau in Wales.
- Die Familie Diehl aus Lißberg bei Ortenberg haben mit ihren Widderzwergen auch schon über die Grenzen Hessens große Erfolge zu verzeichnen.
- Christian Werner aus Bersrod konnte auch schon einige Erfolge auf großen Schauen erringen.
Ich (Friedhelm Nebeling) konnte bei der Bundesrammlerschau 2005 in Erfurt einen Bundessieger vorweisen.
Weitere erfolgreiche Züchter sind Manuel Brück und Kathleen Wright (Jugend), sowie Günter Kehr, Theresia Möbus, ZG Gabler/Dettloff, Wolfgang Schomber und Alfred Werner.
Copyright: Text wurde erstellt von Friedhelm Nebeling
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